Grußwort der IHK für Oberfranken

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Gabriele Hohenner

Hauptgeschäftsführerin
der IHK für Oberfranken Bayreuth

Liebe Leserinnen und Leser,

viele von Euch, darunter auch die Abiturientinnen und Abiturienten, haben derzeit eine Art „Tunnelblick“ und sind coronabedingt auf eine weiterführende Schule oder ein Studium fixiert, eine berufliche Ausbildung kommt in ihrer Gedankenwelt gar nicht vor.
Für viele ist das die richtige Entscheidung, aber definitiv nicht für jeden.
Warum? Trotz Corona gibt es in oberfränkischen Unternehmen deutlich mehr Ausbildungsplätze als Schulabgänger. Auch kann die Ausbildung meist ohne größere Auflagen stattfinden. Im Gegensatz zu einem Studium bist Du bei einer Ausbildung bereits mit mehr als nur einem Fuß im Unternehmen, die Chancen auf eine Festeinstellung sind sehr gut.

Du bist nicht der Typ, der tage- und nächtelang in der Bibliothek oder Zuhause am Schreibtisch sitzen und lernen will? Wenn Du direkt mit anpacken willst, was willst Du dann mit einem Studium?  In der Ausbildung steht die praktische Erfahrung im Mittelpunkt. Klar, im Studium gibt es auch Gruppenarbeiten, meist bist Du aber als Einzelkämpfer unterwegs. In der Ausbildung hast Du jemanden an Deiner Seite, der Dich anleitet und Du wirst ganz schnell Teil eines Teams. Gut zu sehen bei den Clips zum #AzubiVideoContest.

Du stehst auf einen gesunden Mix aus klar definierten Aufgaben, Eigeninitiative und einen roten Faden, an dem Du Dich orientieren kannst? Auch dann bist Du bei der beruflichen Ausbildung richtig. Und Geld gibt es auch von Anfang an. Gleich nach dem Schulabschluss verdienst Du Dein eigenes Geld und bist selbstständig. Mag sein, dass Geld alleine nicht glücklich macht, es eröffnet Dir aber doch einige Möglichkeiten. Wer arbeitet, lernt außerdem schnell viele Leute kennen. Mit Deiner Ausbildung baust Du Dir Dein eigenes Netzwerk auf, das Du im späteren Leben immer wieder gut brauchen kannst.
Und wenn Du doch noch Lust bekommst auf eine Weiterbildung oder einen Hochschulabschluss?
Kein Problem, Du kannst Dich jederzeit weiterbilden, etwa zum Technischen Fachwirt, Industriemeister, Personalkaufmann oder Betriebswirt. Das Schöne dabei, der Abschluss entspricht dem eines Bachelors oder gar eines Masters.
Natürlich kannst Du nach der Ausbildung auch noch studieren.

Bei der virtuellen Ausbildungsmesse FUTURE.gram hast Du die besten Chancen, Deinen potentiellen Arbeitgeber virtuell kennenzulernen.
Nutze die Chance, komme mit den Ausbildungsleitern und Azubis der Aussteller ins Gespräch! Viel Erfolg!

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